Reporter: Cihat Arpacik Donnerstag, 05.03.2020 Übersetzt vom Türkischen ins Deutsche durch Uigur_Zeiten  Die uigurische Diaspora berichtet, dass uigurische Jugendliche, die in der Türkei leben und deren Familien im sog. Xinjiang/ Ostturkestan festgenommen wurden vom chinesischen Geheimdienst gezwungen würden für sie zu arbeiten.  Jevlan Shirmehmed verließ 2011 seine Heimatstadt Ghulja, die im sog. Xinjiang liegt, um in der Türkei Jura zu studieren.  Seine Mutter, die 30 jahrelang Beamtin gewesen war, beantragte bei der Institution für die sie arbeitete, ihren Jahresurlaub. Sie reiste über eine gesetzlich erlaubte  chinesische Reiseagentur mit ihrem chinesischen Reisepass als Touristin nach Istanbul, wo sie ihren Sohn besuchte.  […]

Ein Bericht des Forbes Magazine Angesichts des COVID-19-Ausbruchs, der in Wuhan, China, begann, wurden die fragwürdigen Geschäftspraktiken des Landes und die Vorwürfe grundlegender Menschenrechtsverletzungen verstärkt untersucht. Nach einem neuen Bericht des Australian Strategic Policy Institute, einer überparteilichen Denkfabrik, wurde China beschuldigt, Uiguren zur Arbeit in Fabriken zu zwingen, die Waren für bekannte globale Unternehmen wie Apple, Nike, BMW, Samsung, Sony und Volkswagen herstellen. Die chinesische Regierung wurde bereits früher für die Praxis verurteilt, schätzungsweise eine Million Menschen, die meisten davon Uiguren, in Internierungslagern festzuhalten. Diese so genannten Lager sind im Grunde genommen Gefängnisse für die Uiguren. Die Menschen werden unfreiwillig […]