Urbane Kunst des uigurischen Widerstands in Marseille

Übersetzt aus dem Englischen durch Uigur Zeiten

Artikel im Original: Urban Art of Uyghur Resistance in Marseille von Ewelina Lepionko

Uiguren sind nun unverkennbar Opfer der Völkermordpolitik -durch Internierungen jeglicher Art!

Chinas Unterdrückungskampagne gegen Uiguren und Angehörige anderer Turkvölker in Ostturkestan ( Xinjiang) ist gemessen an Maßstäben der schlimmsten autoritären Regime außergewöhnlich brutal.

Seit 2016 hat die Misshandlung der Uiguren und anderer turkstämmigen Muslime, die in ihrer Heimat im besetzten Ostturkestan (im nordwestlichen Teil Chinas) leben durch die Volksrepublik China ein extremes Ausmaß angenommen.

Frauen sind zur Zielscheibe einiger der grausamsten Taktiken Pekings geworden.

In Marseille zollt Mahn Kloix dem uigurischen Widerstand seinen Tribut.

Laut detaillierten neuen Berichten, die die BBC erhalten hatte, wurden Frauen in Chinas „Umerziehungs”-Lagern für Uiguren systematisch vergewaltigt, sexuell missbraucht und gefoltert.

Eine von ihnen ist Tursunay Ziawudun. Sie verbrachte neun Monate in Chinas riesigem und geheimem Internierungslager-System in Ostturkestan/ im sog. Xinjiang. Der Künstler Mahn Kloix ließ sich von ihr inspirieren und wollte dem uigurischen Widerstand seinen Tribut zollen.

Auf der 200 qm großen Mauer in Marseille dominiert der Anblick eines Porträts die Stadt, welches vom Marseiller Straßenkünstler Mahn Kloix signiert wurde- das Porträt der Uigurin, Tursunay Ziawudun, die über ihren Leidensweg in den chinesischen „Lagern” ausgesagt hat.

Mahn Kloix ist ein Straßenkünstler aus Paris, der jetzt in Marseille lebt und arbeitet. Er wuchs in einer Familie von Aktivisten der sozialen Linken auf. Im Jahr 2003 trat er der Gobelins, l’école de l’image bei. Seine Porträts sind ein künstlerisches Mittel, Themen im Kampf für Mensch und Umwelt hervorzuheben.

Quelle: Al Bawaba

Uigur Zeiten