Kommentar

China benutzt Uiguren aus Xinjiang-Lagern zur Vertuschung neuer Coronavirus-Fälle, behauptet eine taiwanesische Denkfabrik

Uigur Zeiten 

März 31, 2020

 

„INDIA TV“

25. März 2020

 

Übersetzung aus dem Englischen von Nuramina

 

Eine führende taiwanesische Denkfabrik hat behauptet, dass China seine neuen Coronavirus-Fälle verbergen könnte, indem es Uiguren aus Xinjiang-Lagern zur Arbeit in Fabriken im ganzen Land zwingt. Außerdem wird behauptet, dass Cluster-Infektionen in chinesischen Großstädten immer noch weit verbreitet seien. 

 

 

Eine hochrangige militärische Denkfabrik in Taiwan hat davor gewarnt, dass China Zwangsarbeiter aus den Internierungslagern in Xinjiang einsetzen könnte, um seine Fabriken wieder in Betrieb zu setzen und der Weltgemeinschaft vorzugaukeln, dass die Ausbreitung des Coronavirus eingedämmt sei. 

 

 

„Die Behörden in Peking verlangen, dass die Unternehmen ihre Arbeit und Produktion wieder aufnehmen. Die Uiguren aus Xinjiang, die streng kontrolliert werden und sich nicht wehren können, lassen sich am leichtesten als Arbeitskräfte gewinnen, um Chinas prekäre wirtschaftliche Sicherheit zu stützen", warnt Tsun-yen Wang, der amtierende Leiter der Abteilung für nicht-traditionelle Sicherheits- und Militärmissionen am 13. März. 

 

 

Seine Beobachtungen, die ursprünglich in Mandarin verfasst waren, wurden vom Institute for National Defense and Security Research (INDSR), einer in Taipeh ansässigen und von der Regierung unterstützten Denkfabrik, ins Englische übersetzt. Die Untersuchung wurde auch auf der offiziellen Website des INDSR veröffentlicht. 

 

 

Wangs Anschuldigungen stützen sich auf die Arbeit der führenden australischen Denkfabrik Australian Strategic Policy Institute (ASPI), die in einem am 28. Februar veröffentlichten Bericht „Uyghurs for Sale" behauptete, es gebe immer mehr Beweise dafür, dass viele Uiguren nach ihrem „Abschluss" in Umerziehungslagern zur Arbeit in Fabriken in ganz China gezwungen würden. 

 

 

Wang behauptet, der Prozess habe sich seit dem Ausbruch des Coronavirus nur beschleunigt, während Peking versucht, der Welt eine „rosige Propaganda" zu vermitteln, dass die Dinge unter Kontrolle seien. Bezeichnenderweise hat China behauptet einen Beinahe-Sieg über das Coronavirus errungen zu haben und, dass weder in der Provinz Hubei, dem Epizentrum des COVID-19-Ausbruchs, noch in anderen Regionen Chinas neue Fälle aufgetreten sind. 

 

 

Der Guardian, berichtete am Mittwoch, dass die Behörden in Hubei bereit

seien, alle Reisebeschränkungen für die Einwohner von Hubei bereits am 8. April aufzuheben. Die Behauptungen Pekings wurden jedoch von taiwanesischen Forschern und Regierungsbeamten stark angezweifelt. 

 

 

Die taiwanesische Denkfabrik hat auch behauptet, dass Cluster-Infektionen in großen chinesischen Städten und den Zentren des Wirtschaftswachstums des Landes, einschließlich Peking und Schanghai, immer noch in alarmierendem 

Ausmaß auftreten.