Militär

Wir gedenken der Opfer des Urumqi-Massakers vom 05.07.2009

Juli 05, 2020

 


Wir gedenken der Opfer des Urumqi-Massakers vom 05.07.2009

 

Am 05 Juli 2009 versammelten sich in Urumqi, der Hauptstadt Ostturkestans (Autonomen Uigurischen Region Xinjiang), uigurische StudentInnen zu einem friedlichen Protestzug, um ihrem Unmut kund zu tun.

 

Anlass war ein Diskriminierungsvorfall in einer Fabrik in Shaoguan, Provinz Guangdong, wo Uiguren am Arbeitsplatz durch Han- Chinesen schikaniert und getötet wurden.

 

Sie protestierten friedlich und trugen sogar die chinesische Fahne mit sich. Dennoch eskalierte die Situation, als die chinesische Polizei plötzlich auf die friedlichen Demonstranten schoss. 

 

Vorort waren ausländische Journalisten, die Fotos und Videos von der Eskalation aufnehmen konnten und sie in den Nachrichtensendungen weltweit veröffentlichten. 

 

Dieser Vorfall sorgte international für großes Aufsehen: 

 

Der amtierende türkische Premierminister Erdogan sprach in Bezug auf dieses Ereignis von Völkermord! Der damalige chinesische Staatschef, Hu Jintao verließ deswegen ein Gipfeltreffen an der Staats- und Regierungschefs aller Länder teilnahmen! 

 

Erstmals hatten UigurInnen im Ausland das Gefühl, dass sich die Aufmerksamkeit der Welt auf die Autonome Uigurische Region Xinjiang = besetztes Ostturkestan richtete. 

 

Die chinesische Regierung ließ unmittelbar nach der Eskalation die Telefon-und Internetverbindung kappen. 

 

Die chinesische Regierung versuchte den Vorfall zu vertuschen: 

 

Die chinesischen Polizisten tarnten sich als Zivilisten und begannen unschuldige UigurInnen auf den Straßen zu attackieren. Es war ein Vertuschungsversuchung; denn für das Ausland sollte es so aussehen, als ob sich Gruppen zweier unterschiedlicher Völker einen Kampf geliefert hätten. 

 

Um die Uiguren einzuschüchtern marschierte das chinesische Militär in Urumqi, der Hauptstadt Ostturkestans ein. Unmittelbar danach verschwanden Zehntausende Menschen!